Himmel am Gestirn

Himmel am Gestirn, Gedicht von María Ferreiro

Am fleischlosen Blau
trinke ich Feuerblüte,
du sammelst Pupillen –
graust fort.

Wellengesinnt münden
Wimpern in Wangen,
die Augen zerstreuen
Lächeln über Sterne;
darauf aufblühen
als fleischlose Schlinge,
ich sammle mich.

Gestirne verzweigen sich
verzweifelnd strahlend,
du sammelst dich fort –
ich graue.

Die Pupillen angebrochen
blüten ihr Feuer ab.

Trinkst du das Werk
der Augen?
Es fließt durch die Züge
und entfließt der Sammelguß,
auf die Wangen Funkenkuss.

Der Flut in deinen Augen
mein Strahlen zum Fleisch.

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